Bei begrenzten Grundstücksflächen oder wenn das Erdreich nachträglich genutzt werden soll, kommen häufig Erdwärmesonden zum Einsatz. In ein Bohrloch werden in der Regel zwei Doppel-U-Rohrschleifen aus Kunststoff eingebracht, danach wird der Hohlraum wieder verfüllt. Für jeden Meter Bohrlochtiefe wird üblicherweise die vierfache Länge an Sondenrohr eingeplant. Die typischen Längen der Sonden liegen zwischen 40 und 100 Metern. Vor der Bohrung ist in der Regel eine Genehmigung des zuständigen Wasserwirtschaftsamts erforderlich.